Quicktest Eclipse 2026-06 mit MCP Client Server Demo

Das Update der vorhandenen Version ging leider nicht. Deshalb war eine neu Installation von Eclipse nötig.

Was es so neues gibt, ist hier bei Heise beschrieben.

Dann mal ein Java Programm für die Demo von MCP geschrieben, um die Client – Serververbindung per MCP zu testen.

Die Anwendung verdeutlicht das zentrale Prinzip von MCP:

Eine KI-Anwendung kann über ein standardisiertes Protokoll auf externe Werkzeuge und Datenquellen zugreifen, ohne dass die jeweilige Funktionalität direkt in der KI-Anwendung implementiert sein muss.

Zum Testen der Client-Server-Kommunikation wurde ein kleines Java-Programm erstellt. Die Demo kommt ohne zusätzliche Bibliotheken aus und verwendet ausschließlich Standardklassen aus dem JDK. Voraussetzung ist Java 21, da im Programm virtuelle Threads verwendet werden.

Das Beispiel besteht aus zwei Komponenten:

-einem einfachen MCP-Server, der auf TCP-Port 8080 auf eingehende Verbindungen wartet,
-einer Swing-Oberfläche, die als MCP-Client beziehungsweise Host dient.

Die Kommunikation orientiert sich dabei an JSON-RPC 2.0. Der Client kann zunächst die verfügbaren Werkzeuge abfragen und anschließend ein Werkzeug mit einem Textargument aufrufen.

Was zeigt die Anwendung?

Die Demo bildet die wesentlichen Schritte einer MCP-Kommunikation vereinfacht nach:
1. Der Server wird gestartet und wartet auf TCP-Verbindungen.
2. Der Client verbindet sich mit  localhost:8080 .
3. Mit  tools/list  fragt der Client die verfügbaren Werkzeuge ab.
4. Der Server meldet das Werkzeug  string_transformer .
5. Mit  tools/call  kann der Client dieses Werkzeug aufrufen.
6. Der Server verarbeitet den übergebenen Text und gibt ihn in Großbuchstaben zurück.

Das registrierte Werkzeug ist bewusst einfach gehalten. Es konvertiert den übergebenen Text in Großbuchstaben. Dadurch lässt sich der Nachrichtenaustausch leicht nachvollziehen, ohne dass die eigentliche Funktionalität durch komplexe Geschäftslogik überlagert wird.

Um mal zu zeigen, wie die KI per MCP auf Server zugreift:

Nach dem start, erscheint das obige Programmfenster wo die Funktionen getestet werden können.

Das einfache Werkzeug zur Textumwandlung kann später problemlos durch realistischere Funktionen ersetzt werden, beispielsweise durch:

-das Auslesen eines Systemstatus,
-die Abfrage von Sensordaten,
-den Zugriff auf eine Datenbank,
-die Suche in Dokumenten,
-die Ausführung definierter Linux-Kommandos,
-oder den Zugriff auf eine eigene REST- beziehungsweise MQTT-Anwendung.

Damit bildet die Demo eine gute Grundlage für weitere Experimente mit Java, MCP, JSON-RPC, virtuellen Threads und selbst entwickelten Serverwerkzeugen.

Hier noch eine Visualisierung der Funktionsweise: