Raspberry Pi: Was ist bei Kali Linux anders als im Debian?

Wer den Raspberry Pi bisher unter Debian laufen hat, wundert sich evl. über einige Unterschiede zu Kali Linux. Welche fallen zuerst auf?

Es gibt default kein raspi-config. Der Speicher der SD-Karte kann aber mit raspi-config sehr einfach expandiert werden. Deshalb ausnahmsweise ein paar Packages, die nicht von Kali stammen, wie folgt installieren mit dem root User:

Dann gibt es unter Kali kein /boot Verzeichnis mit den Boot Dateien. Das /boot Verzeichnis ist dort leer. Das /boot Verzeichnis liegt auf einer anderen Partition und zwar auf mmcblk0p1. Deshalb ein Verzeichnis z.B. /boot-bereich anlegen und mounten. Dann können diese Dateien bearbeitet werden.

Kali boot Bereich
Kali boot Bereich

Wenn die Dateien bearbeitet wurden, einfach das Verzeichnis wieder umounten.

Welche Unterschiede fallen Euch auf? Gern als Kommentar.

Eine Antwort auf „Raspberry Pi: Was ist bei Kali Linux anders als im Debian?“

  1. Hier noch ein paar Dinge die bei Kali nicht vorhanden sind und sich nachinstallieren lassen:
    A) „rpi-update“ ist nicht vorinstalliert. Lässt sich aber mit „sudo curl -L –output /usr/bin/rpi-update https://raw.githubusercontent.com/Hexxeh/rpi-update/master/rpi-update && sudo chmod +x /usr/bin/rpi-update“ nachinstallieren
    (Siehe https://github.com/Hexxeh/rpi-update)

    B) Die Firmware für den Raspberry ist nicht installiert. Diese lässt sich aber per „rpi-update“ nachinstallieren.

    C) Nach der Nachinstallation der Firmware lässt sich auch der fehlende omxplayer nachinstallieren (Siehe http://omxplayer.sconde.net/)

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